Fondsgebundene Lebensversicherung

Unser Angebot:

Als unabhängiger Berater und Vermittler können wir bzw. Sie aus einer Vielzahl von Versicherungen, Depotbanken und hunderten Investmentfonds auswählen. Ob für Ihre Ansprüche die Veranlagung in Investmentfonds über eine fondsgebundene Lebensversicherung oder ein Bankdepot geeigneter ist, hängt von verschiedenen Parametern ab (Sparziel bzw. Veranlagungsdauer, einmalige Investition oder monatliches Sparen, Fondsangebot) und sollte somit gut überlegt und besprochen werden.

Unsere Empfehlung:

  • Für die Altersvorsorge: Fondsgebundene Lebensversicherung der Helvetia Versicherung (Spezialtarif mit sehr guter Kostenstruktur und kostengünstigen Indexfonds).
  • Für sonstigen Vermögensaufbau: wenn möglich auch Indexfonds, World Wide Index Fonds

Einige unserer Kooperationspartner bzw. Anbieter

TIPP

  • Egal ob klassische Er- und Ablebensversicherung oder fondsgebundene Lebensversicherung, meiden Sie Verträge, die bei Sparplänen eine einmalige Vorwegprovision für den Berater vorsehen. Es geht auch bei Versicherungen: die Provision teilt das Schicksal der Prämie. Wie bei einem Sparplan auf einem Bankdepot werden diese Gebühren nie vorweg, sondern nur dann fällig, wenn man auch wirklich investiert.
  • Ein kostengünstiger Tarif einer fondsgebundenen Lebensversicherung ausgestattet mit kostengünstigen Indexfonds und einer Flexibilität wie am Bankdepot (trotz langer Laufzeit und somit „gesicherter“ KEST-Freiheit) ist ein passendes Produkt für Ihre Altersvorsorge.

Kapitalertragssteuer-frei veranlagen

Warum ist das wichtig:

Die unten stehende Tabelle zeigt den unterschiedlichen Depotwertverlauf einer Veranlagung auf einem Bankdepot und einer fondsgebundenen Lebensversicherung. Die KEST-Freiheit der Erträge bei der fondsgebundenen Lebensversicherung hat   (bei den unten angeführten Annahmen) ab dem 6. Jahr Vorteile. Nach 20 Jahren hat der Versicherungskunde bei einer angenommenen Rendite von 4 % p.a. einen Mehrwert von € 20 404,-. Bei einer Fondsrendite von 6 % p.a. würde der Mehrwert nach 10 Jahren € 10 616,- und nach 20 Jahren € 39 209,- betragen

Geeignete Produkte:

  • Fondsgebundene Lebensversicherung

Vergleich: Einmalerlag über KEST-pflichtiges Banddepot vs. KEST-freie fondsgebundene Lebensversicherung

TIPP

Ein Kauf von Investmentfonds über eine fondsgebundene Lebensversicherung (statt einem Bankdepot) ist somit nicht nur für Ihre Altersvorsorge (langfristige Veranlagungen), sondern auch für Einmalerläge und Umschichtungen aus Ihrem bestehenden Bankdepot interessant.

Kosten der Veranlagungen

Warum ist das wichtig:
Die (oft versteckten) Kosten ihres Investments sind einer der wichtigsten Einflussfaktoren für die Rendite, die letztlich bei Ihnen als Anleger verbleibt. Dabei muss man unterscheiden zwischen Kosten, die vom jeweilig investierten Betrag, und jenen, die vom gesamten Depotwert abgezogen werden.

Kostenstruktur: Bankdepot vs. fondsgebundene Lebensversicherung

Diese Tabelle zeigt die einzelnen Kosten- (und Steuer-)Bestandteile, die die Rendite des Anlegers reduzieren. Es ist von Fall zu Fall und in Abhängigkeit der (hier angenommenen Parameter) zu untersuchen, ob der Kauf von Investmentfonds über ein Bankdepot oder eine fondsgebundene Lebensversicherung günstiger ist.

Kostenvergleich: Einfluss der Kaufkosten (Ausgabeaufschlag) vs. laufende Fondskosten (Total Expense Ratio TER) auf den Depotwert
Die Tabelle zeigt, dass bereits eine Kostenersparnis von nur 1% schon bald zu einem besseren Ergebnis führt, obwohl man (hier angenommen) einen sehr hohen Ausgabeaufschlag bezahlt hat. Die Kostenersparnis von Indexfonds gegenüber aktiv gemanagten Fonds ist oft noch deutlich höher als 1%.

Geeignete Produkte:

  • Fondsgebundene Lebensversicherung der Helvetia Versicherung (Spezialtarif mit sehr guter Kostenstruktur und kostengünstigen Indexfonds)
  • Indexfonds über Bankdepot, World Wide Index Fonds

TIPP

Achten Sie mehr auf die laufenden, vor allem die (im Prinzip versteckten) internen Fondskosten. Sie haben langfristig einen größeren Einfluss auf ihren Depotwert als die Kaufkosten.

Flexibilität der Veranlagungen

Warum ist das wichtig:

Unter Flexibilität ist nicht nur gemeint, dass man die Investmentfonds problemlos wechseln kann (denn das ist ein Standard, der von jedem Anbieter erfüllt wird) oder – wie es von Beratern gerne formuliert wird – jederzeit ein Ausstieg problemlos möglich ist. Von Flexibilität kann man nur sprechen, wenn keine unnötigen Kosten durch eine Reduktion der Sparprämie, eine Beendigung des Sparplans oder eine Auflösung des Vertrages entstehen. Und das ist nur dann gewährleistet, wenn das Vorsorgeprodukt für einen Sparplan kein einmalige Vorwegprovision für den Berater vorsieht. Nur wenn die Provision bzw. die Kaufkosten das Schicksal der Prämie teilen (das bedeutet, dass Kaufkosten immer nur entsprechend des tatsächlich investierten Betrages auftreten), ist gewährleistet, dass man vollkommen flexibel die Prämien noch oben, wieder nach unten, dann auf null etc. verändern kann, ohne diese Kostennachteile durch Vorwegprovisionen zu haben.

Vergleich: Depotwertverlauf Vorweg- vs. Pro-rata-Provision

Geeignete Produkte:

  • Fondsgebundene Lebensversicherung der Helvetia Versicherung (Spezialtarif mit sehr guter Kostenstruktur und kostengünstigen Indexfonds)
  • Sparplan in Investmentfonds über Bankdepot, World Wide Index Fonds

TIPP

Meiden Sie für ihre private Altersvorsorge Sparplan-Tarife, die eine einmalige Vorwegprovision für den Berater vorsehen. Der Depotwert wird dadurch deutlich reduziert. Erst bei sehr langer Behaltedauer und bei gleichbleibender Prämie (was beides in den seltensten Fällen eingehalten werden kann) wäre der Einfluss der Vorwegprovision ähnlich wie eine Pro-Rata-Provision. Eine „erzwungene“ lange Laufzeit ist das Gegenteil von Flexibilität. Nutzen Sie Tarife mit Pro-Rata-Provisionen.

Optimierung durch „Souverän und Wissenschaftlich Orientiert Investieren (SWI)“

SWI ist:

  • eine Form passiven Investierens mit Indexfonds/Exchanged Traded Funds (ETF)
  • ist prognosefreies, nicht-spekulatives Investieren
  • ist Investieren mit dem Markt, nicht gegen ihn
  • unterscheidet sich stark von konventionellem aktivem Investieren, wie es z.B. im Private Banking und Wealth Management praktiziert wird. Aktives Investieren ist stets entweder eine Form von Wertpapier-Picking oder Market Timing oder eine Mischung aus beidem. Aktives Investieren basiert notwendigerweise auf Prognosen (Spekulation)
  • basiert auf einem Kanon etablierter wissenschaftlicher Erkenntnisse, für die mehrere Wirtschaftsnobelpreise vergeben wurden
  • erzielt höchstmögliche Transparenz (keine Verwendung komplex „verpackter“ oder strukturierter Produkte, z.B. Hedge Fonds, geschlossene Fonds, Zertifikate)
  • ist dezidiert langfristig orientiert (Jahrzehnte, nicht Quartale…)
  • ist aufgeklärtes Buy-and-Hold (kein trading-motiviertes, kein spekulatives „Rein/Raus“)

Das Ergebnis ist ein WELTPORTFOLIO:

  • das breit über verschiedene Asset-Klassen investiert,
  • in dem die einzelnen Asset-Klassen nach wissenschaftlichen Grundsätzen ausgesucht wurden (z.B. möglichst geringe Korrelationen zu einander, damit das Rendite/Risikoprofil verbessert wird),
  • das in Nordamerika, West-Europa, Japan/Ozeanien und den gesamten Schwellenländermarkt (Südamerika, Asien, Ost-Europa) investiert,
  • das sowohl in Großunternehmen (Large Caps) als auch in Nebenwerte investiert, das eher in „Value-“ als in „Groth“-Aktien investiert und das auch in Immobilienwerte und Rohstoffe investiert,
  • das die Regionen tendenziell nach BIP und nicht nach Börsenkapitalisierung gewichtet, um eine ausgewogenere Streuung zu erreichen,
  • das diese Gewichtung konsequent beibehält (unterstützt durch regelmäßiges Rebalancing) und auf Trading innerhalb der Asset-Klassen und innerhalb des Weltportfolios gänzlich verzichtet.

Struktur des Weltportfolios

Vergleich Weltportfolio vs. andere Asset-Klassen

Die Vorteile eines Weltportfolios entsprechend dem SWI-Ansatz zeigt folgende Langfrist-Auswertung (vor allem der Vergleich der Kennzahlen mit MSCI-World).

Geeignete Produkte:

  • Fondsgebundene Lebensversicherung der Helvetia Versicherung (Spezialtarif mit sehr guter Kostenstruktur und kostengünstigen Indexfonds)
  • Indexfonds/ETF über ein Bankdepot, World Wide Index Fonds

TIPP

  • 50 Jahre empirische Kapitalmarktforschung haben gezeigt: Für ein gegebenes Messintervall unterperformt die Mehrheit aller aktiven Aktienanleger den Markt bei Berücksichtigung von Risiko, Kosten und Steuern.
  • Unzählige (ehemalige) Starfondsmanager, die Wissenschaft und turmhohe Studien belegen, was die Branche nicht kennt oder sagt: kostengünstige Indexfonds (ETF) sind Privatanlegern ohne Wenn und Aber zu empfehlen.
  • In unserer Wissensbibliothek „Zuerst lernen, dann investieren“ finden Sie unzählige Erklärungen und Belege für diesen einfachen Investmentansatz.