Privater | betrieblicher Kapitalaufbau

Nutzen Sie die Vorteile eines prognosefreien, passiven Investmentansatzes

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Fünf Regeln und 20 Anlageprodukte, von denen Sie die Finger lassen sollten

Ein rationaler Investor legt seine Risikotoleranz fest und maximiert dann die in der Zukunft erwartete Rendite. Das geht mit ETFs viel besser als mit aktiv gemanagten Fonds. (Dr. Gerd Kommer)

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Ihr rationaler Kapitalaufbau

privat | betrieblich

Die Vorteile des prognosefreien, passiven Investmentansatzes lassen sich sowohl beim

  • privaten (z.B. Altersvorsorge) als auch beim
  • betrieblichen (z.B. Abfertigung alt, individuelle Pensionszusage)

Kapitalaufbau nutzen.

Was ist eigentlich “passives” Investieren und worin unterscheidet es sich vom herkömmlichen, aktiven Investieren?

Unsere erste Aufgabe? Wir hören Ihnen zu!

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, denn ohne persönlichen Kontakt, Reden und Zuhören geht es nicht.

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Das Konzept der “guten” und “schlechten” Risiken

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Bevor Sie Geld anlegen, ist es zwingend erforderlich, dass Sie sich mit dem Thema Risiko auseinandersetzen und den eminent wichtigen Unterschied zwischen “guten” und “schlechten” Risiken verstehen.

“Gute” Risiken sind solche, von denen der Anleger erwarten darf, dass der Markt eine Kompensation für das Tragen dieser Risiken bezahlen wird. Diese Kompensation ist die Rendite Ihrer Geldanlage. “Schlechte” Risiken hingegen sind solche, für die man nicht erwarten kann, dass der Markt ihren Träger kompensieren wird.

Die Bestimmung, was “gute” und “schlechte” Risiken sind, ist keine persönliche Einschätzung, kein willkürlicher Akt und erfolgt somit definitiv nicht durch Vermögensberater, Versicherungsmakler, Banken, Finanzmedien oder sonstigen “Anlageexperten”. Diese Bestimmung erfolgt ausschließlich durch die Wissenschaft.

Die Aufgabe eines rationalen Anlegers ist, bewusst “gute”, also bezahlte Risiken in sein Portfolio aufzunehmen und dafür zu sorgen, dass “schlechte”, nicht bezahlte Risiken erkannt und vermieden werden. Die Aufgabe des Anlegers, der eine Rendite erzielen will, ist es hingegen nicht, zu versuchen, Risiko grundsätzlich zu vermeiden.

Beispiele für “schlechte” Risiken

  • Einzelne Aktien, Unternehmensanleihen etc.. D.h. sämtliche Einzel-Wertpapiere, außer es handelt sich um Anleihen höchster Bonität in EUR, die als “risikofreier” Teil des Portfolios fungieren.
  • Ein Investment in einzelne Länder.
  • Ein Investment in einzelne Branchen.
  • Ein Investment in und der Glaube an einzelne Fondsmanager.
  • Die Suche nach dem passenden Einstiegs- und Aussteigszeitpunkt (Market-Timing)
  • „Verpackungsrisiken“, damit sind Produkte der Finanzbranche, die letztlich nur Verpackungen für die originären Asset-Klassen, in die Sie letztlich investieren, gemeint. Sie bringen keinen Mehrwert, sondern nur Instransparenz und höhere Kosten.

Beispiele für “gute” Risiken

Das Risiko einer ganzen Asset-Klasse ist nahezu ausnahmslos „gutes“ Risiko.

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Wie kommen Sie zu Ihrem persönlichem Weltportfolio?

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Die Erarbeitung Ihres Weltportfolios für einen rationalen privaten oder betrieblichen Kapitalaufbau erfolgt in zwei Schritten:

1. Erarbeitung Ihrer Level-1-Asset-Allokation

In Abhängigkeit Ihres Liquiditätsbedarfes, Anlagehorizontes, Ihrer Risikotragfähigkeit (-toleranz) und Renditeerwartung teilen wir Ihr “Weltportfolio” für Ihren privaten oder betrieblichen Kapitalaufbau in einen risikoarmen (“risikofreien”) und einen risikobehafteten Anteil.

2. Festlegung Ihrer Level-2-Asset-Allokation

Erst im zweiten Schritt werden die beiden “Gefäße” (risikoarm und risikobehaftet) mit konkreten Asset-Klassen, die durch konkrete Indexfonds/ETFs bzw. Produkte abgebildet werden, befüllt.

Die Nutzung von kostengünstigen Indexfonds/ETFs kann über ein Bankdepot und für Privatpersonen auch über eine spezielle, von uns selektierte fondsgebundene Lebensversicherungen (mit günstigen Kostenstrukturen, höchster Flexibilität und KeSt-Freiheit) umgesetzt werden.

Es hängt von Faktoren wie z.B. Anlagedauer, Anlagevolumen und Anlageart (einmalig, monatlich) ab, welche Variante im jeweiligen Fall nach Kosten und Steuern die für Sie Günstigere ist.

Das Ergebnis ist ein MULIT-FAKTOR WELTPORTFOLIO

  • das breit über verschiedene Asset-Klassen hinweg in kostengünstige ETFs investiert, 
  • das die Regionen tendenziell nach BIP und nicht nach Börsenkapitalisierung gewichtet, um eine ausgewogenere Streuung zu erreichen,
  • das diese Gewichtung konsequent beibehält (unterstützt durch regelmäßiges Rebalancing) und auf Trading innerhalb der Asset-Klassen und innerhalb des Weltportfolios gänzlich verzichtet und
  • das gezielt in die wahren Renditetreiber (die Faktor-Prämien Seize/Small Caps, Value, Momentum, Quality und Policital Risk) investiert.

 

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Anlageprodukte, von denen Sie die Finger lassen sollten

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Eine genaue Erklärung, warum Sie diese Anlageprodukte meiden sollten, erhalten Sie in unserer Beratung oder in Gerd Kommers Büchern “Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs”.

Beispiele für Anlageprodukte, von denen Sie die Finger lassen sollten

  • Bankguthaben oberhalb der gesetzlichen Einlagensicherungsgrenze
  • Kapitalbildende Lebens- und Rentenversicherungen (Ausnahme: bereits seit sehr langer Zeit bestehende Verträge, die mit einem sehr hohen Garantiezinssatz ausgestattet sind und im Bereich der betrieblichen Vorsorge für die beitragsorientierte Form einer individuellen Pensionszusage)
  • Geschlossene Fonds (Kommanditbeteiligungen u.ä.) in Immobilien, Schiffe, Container, Photovoltaikprojekten etc.
  • Aktiv gemanagte (Dach-)fonds
  • Portfolios/Dachfonds, die zwar in passive Produkte/ETFs investieren, damit jedoch aktives Management betreiben.
  • Einzelaktien
  • Branchenfonds
  • Mischfonds
  • Zertifikate
  • Aktiv gemanagte Renten-/Anleihefonds
  • Anlageprodukte mit garantierter Mindestverzinsung oder Kapitalgarantien
  • Einzelimmobilien zur Vermietung (Ausnahme: Sie sind überdurchschnittlich vermögend und es entsteht durch die Einzelimmobilie kein Klumpenrisiko). Zu Immobilien siehe auch weiter unten.
  • Offene Immobilienfonds
  • Bausparverträge (Ausnahme: es besteht ein Zusammenhang mit einer zukünftigen Finanzierung)
  • Hedge-Fonds und Private-Equity-Fonds
  • Hochzinsanleihen
  • Derivate
  • Bitcoins und sonstige neue “Innovationen”

Auch und vor allem zum Thema Immobilieninvestments gibt es viele Irrtümer

Auch hier verweisen wir für Detailerklärungen auf unsere Beratungen und Gerd Kommers Bücher. Es kann jedenfalls festgehalten werden, dass in dieser Asset-Klasse Mythen & Marketing perfektioniert wurden und die Anleger vielen Irrtümern unterliegen.

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Wie Sie es richtig machen

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Abweichend von den Marketingaussendungen der Finanzbranche sollten Sie sich für eine erfolgreiche private oder betriebliche Vermögensbildung auf folgende Regeln und Prinzipien konzentrieren:

Fünf Regeln für einen erfolgreichen Vermögensaufbau

  1. Level-1- und Level-2-Asset-Allokation festlegen (siehe oben)
  2. Risiko durch Diversifikation (innerhalb und über Asset-Klassen hinweg) senken.
  3. Passiv investieren und Kosten senken durch preisgünstige Indexfonds (ETFs).
  4. Renditeerwartung durch Faktor-Prämie erhöhen: Smart Beta Investing.
  5. Kaufen und halten: Buy-and-Hold.

Grundprinzipien, die diesen Regeln zu Grunde liegen

Diese stellen einen Auszug der Grundprinzipien dar, die Gerd Kommer in seinem Buch “Souverän investieren für Einsteiger – Wie Sie mit ETFs ein Vermögen bilden” beschreibt.

  • Humankapital – Ihr größtes Asset verstehen.
  • Den Erzfeind der Interessenskonflikte bekämpfen.
  • Nebenkosten so wichtig nehmen, wie sie sind.
  • Rendite als Schmerzensgeld für Risiko sehen.
  • Realistische Renditevorstellungen haben.
  • Die Macht der Langfristigkeit für sich nutzen.
  • Den Markteinstieg nicht timen wollen.
  • Nicht auf Omas Immobilienlegende reinfallen.
  • Ohne Aktien oder Immobilien geht es nicht.
  • Verpackung und Inhalt auseinanderhalten.
  • Sich möglichst selten selbst austricksen.
  • Investmentpornografie nicht auf den Leim gehen.

Prognosefreiheit und Wissenschaft

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Prognosefreies, nicht-spekulatives Investieren mit kostengünstigen Indexfonds/ETFs ist aufgeklärtes Buy-and-Hold (kein trading-motiviertes, kein spekulatives “Rein/Raus”) und basiert auf einem Kanon etablierter wissenschaftlicher Erkenntnisse, für die mehrere Wirtschaftsnobelpreise vergeben wurden und die Privatanlegern und Betrieben ohne Wenn und Aber zu empfehlen ist.

WHITE.HEAD empfiehlt daher in erster Linie kostengünstige Indexfonds (ETFs). Bei der Regionen-Gewichtung empfehlen wir keine Kapitalgewichtung, sondern eine Orientierung an den jeweiligen BIP-Verhältnissen (Bruttoinlandsprodukt) der Regionen. Die Gewichtung innerhalb des risikobehafteten Anteils des Portfolios sollte nicht verändert werden. Anleger mit einer geringeren Risikotoleranz  und -tragfähigkeit reduzieren den risikobehafteten Anteil und erhöhen den risikoarmen Anteil. Der risikobehaftete Anteil ist für gewöhnlich jedoch für alle Anleger gleich ausgerichtet und breit gestreut. Umschichtungen sollten nur für ein regelmäßiges “Rebalancing” (die Ausgangs-Gewichtung wieder herstellen) erfolgen.

Wenn möglich, sollten Multi-Faktor-ETF, die gezielt in die wahren Performancetreiber (Small-Size, Value Momentum, Quality und Political Risk) investieren, genutzt werden.

Auswirkungen der Kosten auf den Veranlagungserfolg

Folgende Grafik zeigt, welche Wirkung die Kostenreduktion durch ein Indexfonds/ETF langfristig hat. Der globale Aktienmarkt (bzw. jede andere Asset-Klasse) erzielt langfristig dem ihren Risiko entsprechende Rendite. Ein aktives Management seiner Geldanlage erzielt langfristig keinen verlässlichen Mehrwert (eher das Gegenteil). Somit erzielt jeder Fonds/Anleger langfristig die Marktrendite abzüglich der von ihm verursachten Kosten. Bei einer Rendite vor Kosten und einer Kostenbelastung von 0,2% für den ETF und 1,5% für den aktiv gemanagten Fonds ergibt sich:

  • nach 10 Jahren hat der ETF einen um 13%,
  • nach 20 Jahren und 27%,
  • nach 30 Jahren einen um 44% höheren Wert.

Factor-Investing
(Smart Beta Investing)

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Im Gegensatz zur von der Finanzbranche kolportierten Meinung, sind nicht Know-How des Fondsmanagers, die Veranlagungsstrategie oder sonstige aktive Einflussnahmen auf den Veranlagungsprozess, sondern die sogenannten “Faktorprämien” die wahren Risiko-Rendite-Treiber von Wertpapieren, die zum überwiegenden Teil die historische und künftige Renditen und Risiken von Asset-Klassen bestimmen.

Die wichtigsten Faktorprämien bei Aktien

  • Small-Size-Prämie: Der Small-Size-Effekt besagt, dass kleine Aktiengesellschaften statistisch höhere Renditen haben.
  • Value-Prämie: Value-Aktien sind preisgünstige Aktien, die aus einem unternehmensspezifischen Grund unpopulär geworden sind oder einer altmodischen, schwach wachsenden Branche angehören.
  • Momentum- und Quality-Prämie: Momentum ist die Tendenz von Aktien ihre Rendite relativ zum Gesamtmarkt während der vergangenen rund 12 Monate noch einmal einige Monate fortzusetzen. Quality-Aktien sind solche, die bei einer Reihe betriebswirtschaftlicher Kennzahlen besonders vorteilhafte Werte besitzen.
  • Political Risk-Prämie: Das gegenüber Industrieländern erhöhte Investmentrisiko von Emerging-Markets wird durch eine höhere Renditeerwartung kompensiert.

Wie hoch diese Faktor-Prämien in der Vergangenheit waren, zeigen folgende Tabellen:

Vorsorge・Vermögen | Betrieblich・Privat | Fakten statt Mythen >>> Wissenschaftlich orientiert >>> Rationaler Kapitalaufbau mit ETFs